https://www.noen.at/moedling/brauchtumspflege-in-perchtoldsdorf-wird-auch-gejodelt-530661228
Erstellt am 11. Juli 2026 | 11:00
Anmelden, um Artikel zu speichern
HB

Der Organisatorin Gerhild Mückstein ist erneut ein harmonisches Fest gelungen, das anregen soll, mehrstimmige Jodler zu singen und diese jahrhundertalte Tradition weiterzugeben.
Freunde des alpenländischen Jodlersingens trafen einander beim Perchtoldsdorfer „38er“ in der Hochstraße. Die Perchtoldsdorferin Maria Walcher, die unter anderem im Österreichischen Volksliedwerk tätig ist, vermittelte mit Herbert Bäuml am Akkordeon das „Wiener Dudeln“ mit Weisen wie „Was braucht denn a Jaga“ und dem „Halter von St. Veit“. Brigitte Lienbacher aus dem Pongau lehrte den „Augster“, den „Schladminger Küatreiber“ und den „Wurzhorner aus Obertraun“.
Anschließend spazierte die Gruppe auf die „Perchtoldsdorfer Heide“, wo sie von einer Schweglergruppe erwartet wurde und mit dem Vogelgezwitscher wetteiferte: Unter anderem erklangen ebendort Jodlerweisen wie „Und amal zuwi“, „Dui, Dui“, „Langenwanger“, „Weiberer“, „Rinegger“, „Wurzhorner“ „Hätt‘ i di“ in kleiner und großer Besetzung. Zurück beim „38er“ ging’s stimmlich weiter. Laurentius Rainer ergänzte Lieder und Jodler mit der Kontragitarre, Sonja Kinigadner erzählte vom „König mit den Eselsohren“.
Einmal im Monat (Mittwoch, 18.30 Uhr) lädt die Perchtoldsdorfer Gruppe Interessierte zum Jodelstammtisch im Restaurant „Alexander“ auf dem Marktplatz ein – alle vier Wochen gibt es am Samstagvormittag eine Jodelwanderung in der Umgebung. Beide Möglichkeiten sind offen für Anfänger und Könner.






Wunderbar!
No
LikeLike